PV-Ertrag berechnen

PV-Ertrag berechnen: Was eine Photovoltaikanlage pro Jahr leisten kann

Der Jahresertrag einer PV-Anlage hängt nicht nur von der Dachgröße ab. Entscheidend sind Anlagenleistung, Standort, Ausrichtung, Dachneigung, Verschattung und die tatsächlich belegbare Modulfläche.

Die einfache Überschlagsformel

Für eine erste Einschätzung wird häufig mit dem spezifischen Ertrag gerechnet. Er beschreibt, wie viele Kilowattstunden eine Anlage pro installiertem Kilowattpeak ungefähr im Jahr erzeugt.

Jahresertrag = Anlagenleistung in kWp × spezifischer Ertrag × Korrekturfaktoren

Beispiel: Eine Anlage mit 10 kWp und einem Standortwert von 1.000 kWh/kWp erreicht vor Korrekturen etwa 10.000 kWh Jahresertrag. Südabweichung, flache oder steile Dachneigung und Verschattung können diesen Wert deutlich verändern.

Welche Eingaben sind wirklich wichtig?

Standort

In Süddeutschland ist der spezifische Ertrag häufig höher als in nördlicheren Regionen.

Dachfläche

Aus der Dachfläche wird erst durch Abstände, Hindernisse und Modulmaß die belegbare Fläche.

Ausrichtung

Süd ist meist am stärksten, Ost-West kann aber für Eigenverbrauch sehr interessant sein.

Verschattung

Bäume, Gauben, Nachbargebäude und Kamine können den Jahresertrag stark reduzieren.

Warum der Rechner nur der erste Schritt ist

Ein Online-Rechner hilft, Größenordnungen zu verstehen. Für eine Investitionsentscheidung sollten Dachgeometrie, Verschattung, Belegung und technische Rahmenbedingungen genauer geprüft werden. Genau dafür ist die drohnenbasierte PV-Potenzialanalyse gedacht.